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Die meisten Menschen machen Meditation komplizierter, als sie ist.
Es ist ganz simpel: Du hörst auf, gegen den Moment zu kämpfen.
Du wirst präsent. Du findest keine Ruhe – du wirst die Ruhe.
Wenn der Lärm in dir verstummt, passiert etwas Unglaubliches.
Du fängst an, die Welt so zu sehen, wie sie wirklich ist.
Das ist Klarheit.


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Lerne dich und dein Dasein im Hier und Jetzt in Gänze zu spüren…
Beim Meditieren machen sich viele Menschen vor allem am Anfang etwas zu viele Gedanken. Sitze ich richtig, ist die Körperhaltung korrekt, wie muss ich meine Arme und Hände ablegen und was hat das mit dieser seltsamen Handhaltung und dem Daumen und dem Zeigefinger auf sich.
Meditieren ist viel einfacher und offener als die meisten das vermuten. Klar gibt es diese und jene Praktik und diese und jene Stilrichtung. Aber im Grunde ist nur wichtig, dass du es für dich entdeckst und das Verständnis und den intrinsischen Willen dahingehend entwickelst, mehr zu dir selbst zu finden.
Das Ziel ist nicht, völlig gedankenlos oder gedankenbefreit in einer Starre zu verharren. Erstrebenswert ist vielmehr, dich selbst in Gänze zu spüren, dein Dasein wahrzunehmen und dich im jetzt aktuellen Zeitpunkt zu spüren. Alles weitere kommt dann von ganz alleine.
Ein guter Einstieg in die Meditation ist es, wenn du damit beginnst, dich mit deiner Atmung zu beschäftigen, dich auf sie zu konzentrieren und sie und ihren Weg und ihre großartige Wichtigkeit zu schätzen und zu würdigen vermagst.
Es gibt unglaublich viele Bücher, Videoanleitungen, Nachschlagewerke zum Thema Meditation. Du kannst natürlich alles lesen und durcharbeiten, was du rund um das Thema findest. Am Ende des Tages verhält es sich mit dem Meditieren aber genauso wie mit dem Fahrradfahren oder dem Klavierspielen. Du kannst noch so viele Bücher über das Fahrradfahren oder das Klavierspielen lesen, um es letztendlich selbst zu lernen, musst du es einfach tun. Und dann musst du es immer und immer wieder tun – so einfach ist es. Und du wirst erstaunt sein, was es dann mit dir macht.
Beim Meditieren lernst du, wie du dich neutral und gleichberechtigt mit allem was IST verhältst. Jegliche Wertung oder Bewertung bleibt außen vor. Stattdessen sind Liebe, Dankbarkeit und positive Demut vor dem Leben, vor dem Sein und vor allem was um uns herum ist, die Kernelemente.






Lerne dich und dein Dasein im Hier und Jetzt in Gänze zu spüren…
Sieht man all die Buddhafiguren, die Meditationslogos und -grafiken und schaut man auf all die Thumpnails diverser Meditationsanleitungen, sieht man sehr oft einen Menschen im Schneidersitz oder sogar in einem Lotussitz sitzen. Dabei sind beide Unterarme auf den Oberschenkeln oder den Knien abgelegt, die Handflächen geöffnet nach oben und Daumen und Zeigefinger einer jeden Hand berühren sich an deren Spitzen. Diese Position stellt die klassische Meditationshaltung dar. Und wenn man geübt ist und auch die entsprechende Mobilität für den Schneidersitz oder Lotussitz hat, so kann in dieser Position sehr lange, sehr entspannt gesessen werden.
Nicht jeder ist aber so beweglich, dass er diese Position problemlos einnehmen kann. Deshalb gibt es beim Meditieren auch keine festen Vorschriften oder Regeln. Meditieren ist eben auch kein Leistungssport, bei dem Haltungsnoten vergeben werden.
Grundsätzlich ist das Sitzen im Schneidersitz auf dem flachen Boden wirklich eher etwas für Fortgeschrittene. Deshalb gibt es auch genügend Hilfsmittel, die das bequeme Sitzen unterstützen. Zusammengefaltete Wolldecken gehen genauso gut wie Zafus (Meditationskissen in flacher oder höherer Form) oder auch Meditationsbänke. Besonders bequem ist es auf einer Meditationsmatte zu sitzen, damit auch die Fußknöchel oder die Knie nicht auf dem harten Boden liegen müssen.
Eine ideale Meditationshaltung wird so beschrieben, dass du im Schneidersitz sitzt. Dabei ist der rechte Fuß auf dem linken Oberschenkel abgelegt und der linke Fuß über Kreuz auf dem rechten Unterschenkel. Die Hüfte kippt leicht nach vorne und die Knie berühren den Boden. Dadurch ergibt sich eine automatisch aufrechte Haltung für die Wirbelsäule, die so, nach etwas Übung ganz für sich alleine steht ohne muskulär unterstützt werden zu müssen. Zugegebener Maßen schaffen das nur wenige in Perfektion. Trotzdem sollte man darauf achten, dass beim Sitz im Schneidersitz das Becken leicht nach vorne gekippt wird und die Wirbelsäule gerade ist und „lang gemacht wird“. Die Wirbelsäule verlängert sich bis in den Schädel. Die Schädeldecke zeigt in Richtung Himmel, die Schultern sind abgesenkt und „fallen“ in Richtung Boden, das Kinn wird leicht zum „geöffneten“ Brustkorb gezogen, das Gesicht, die Stirn, die Wangen und der Kiefer sind locker und entspannt.
Meditieren geht aber auch ebenso im Liegen oder im Stehen, es kommt nur darauf an, wie du mit der Situation umgehst. Während man bei einer liegenden Meditation gerne geneigt ist einzuschlafen, ist das Meditieren im Stehen für viele Menschen eher anstrengend.
Eine Meditation kann aber ebenso während eines ruhigen Spaziergangs durchgeführt werden. Meditieren bedeutet nicht, dass man sich stundenlang finden muss oder Minimum 10 - 15 Minuten am Stück versucht, seinen Geist zu beruhigen.
Auf einem Stuhl, einer Parkbank oder auf einem Fels sitzend, im Wald oder auch in der Bahn oder am Arbeitsplatz in der Pause inne halten und den Moment spüren und wahrnehmen gehört genauso zur Meditation, wie umfangreich vorbereitete und ausgeschmückte Meditationspraktiken.
In den meisten geführten Meditationen wirst du aufgefordert die Augen zu schließen. Das hat den einfachen Grund, dass die Summe der Dinge, die dich ablenken können weniger werden. Du kannst dich leichter auf die Worte aus der geführten Meditation konzentrieren und ihnen folgen, als wenn deine Augen stets die Umgebung wahrnehmen und dein Gehirn zur Verarbeitung der visuell erfassten Ereignisse und Gegenstände aufgefordert wird.
Wenn du jedoch der Zen-Meditation folgst, wirst du bald feststellen, dass hier auch mit offenen Augen meditiert werden kann. Es geht dabei nur darum, ruhig zu sitzen und ohne Zielfokus vor dich zu blicken und das Jetzt aufzunehmen und so sein zu lassen, wie es ist.
Es gibt kein richtig und kein falsch. Finde du deinen Weg, wie du zur Ruhe kommst. Finde deinen Weg, um dich zu finden. Finde deine Art der Meditation, um das Wunder des Lebens in dir und um dich herum wahrzunehmen und wertzuschätzen.


















Dein einziges Ziel ist jetzt, dich und dein Dasein im Hier und Jetzt in Gänze zu spüren…
Es ist ganz normal, dass deine Gedanken während einer Meditation, vor allem wenn du neu beginnst, häufig abschweifen und du dich plötzlich dabei wiederfindest, wie du daran denkst, was du noch einkaufen musst oder an was du noch denken musst, wenn du das nächste Mal bei der Arbeit bist. Verurteile dich deswegen nicht. Und vor allem, gib deswegen nicht gleich auf. Es erging jedem so am Anfang. Und auch später gelingt es nicht immer, „den Kopf völlig auszuschalten“.
Meditation bedeutet nicht, ohne jeglichen Gedanken da zu sitzen und einfach nichts zu tun. Es bedeutet viel mehr, das was in genau dem Moment ist, wahrzunehmen und zu schätzen. Dankbarkeit zu fühlen, für das was wir haben und sind.
Dazu gehören auch die Dinge, die für die meisten Menschen als völlig normal und natürlich gegeben betrachtet werden. Beispielsweise die Atmung, ohne die wir nur sehr kurze Zeit Leben könnten. Die Atmung – sie funktioniert ohne unser bewusstes Zutun. Welch ein Wunder! Welch eine Faszination in sich! Egal ob du spazieren gehst, ob du im Kino sitzt, ob du Sport machst oder ob du schläfst, deine Atmung funktioniert, ohne dass du daran denken oder sie bewusst steuern musst. Du kannst also völlig „weggetreten“ sein und trotzdem trägt dich deine Atmung durch den Schlaf.
Und genauso, wie du am Anfang sehr häufig gedanklich abgelenkt bist und dich von der Meditation weg entfernst, so kann es auch sein, dass du beim Meditieren einnickst, oder zumindest kurz davor bist. Beides ist wie gesagt völlig normal und ok. Das Ziel bei regelmäßigen Meditationen ist, diese Phasen der Abschweifung in der Häufigkeit und Intensität nach und nach zu verringern.
Wenn du anfangs noch häufiger und länger auf gedankliche Reisen woanders hin unterwegs bist oder vielleicht auch mal eine Minute einschläfst, so werden sich die Anzahl und die Dauer der Abschweifungen im Laufe der Zeit nach und nach reduzieren.
Auch beim Meditieren gibt es Tage, da läuft es besser und Tage da läuft es nicht so gut. Auch hier ist die Tagesform oft entscheidend, wie „gut“ eine Meditation gelaufen ist. An der Stelle sei nochmals gesagt: Es ist alles in Ordnung, so wie es ist. Verurteile oder beschimpfe dich niemals selbst, wenn du glaubst, du hättest es besser machen können. Gehe sanft, geduldig und liebevoll mit dir um. Wähle positive und aufbauende Worte für dich. Denn den gewählten Worten gehen bewusst gewählte Gedanken voraus.
Es gibt einen schönen Satz auf Englisch dazu:







In der yogischen Lehre geht man von 5 Hüllen oder Schichten aus
Wenn du dir die Zeit zum Meditieren nimmst, ist das eine ganz bestimmte Art dir selbst etwas Gutes zu tun. Es gibt unzählige Studien und Berichte aus den verschiedensten Kulturen und Gesellschaftsschichten die belegen, dass die Vorteile der Meditation nicht nur wage Annahmen sind.
Neben den meist verbreiteten Gründen, die für regelmäßiges Meditieren sprechen, z.B. Stressabbau, Angstbewältigung, verbesserter Schlaf oder innere Ruhe zu finden, existieren nahezu unendlich viele Aussagen darüber, wie sich die Achtsamkeitsmeditation positiv auf die drei uns bekannten Hüllen des menschlichen Daseins auswirken kann. Mit den drei genannten Ebenen sind die körperliche, die geistige und die emotionale Gesundheit gemeint.
In der yogischen Lehre geht man allerdings sogar von 5 Hüllen oder Schichten aus. Ob du dieser yogischen Sichtweise Glauben schenken magst oder nicht, spielt grundsätzlich keine Rolle aber es bietet sich an, über dieses Verständnis die Erkundung von uns selbst zu starten.



Es gibt Institutionen und Menschen, die davon sprechen, dass Meditation hilft, die mit der DNA-Stabilität verbundenen Gene zu fördern und solche Gene zu dämpfen, die an Entzündungsreaktionen im Körper beteiligt sind. Das würde bedeuten, dass körperliche Beschwerden oder gar Krankheiten, die auf einer Entzündung basieren, durch Meditation vermieden oder gemindert werden können. Auch Krebs, Diabetes und Herzkrankheiten gehören dazu.
In jedem Fall gehört Stressabbau zu einer elementaren Reaktion bei regelmäßiger Meditation. Weniger Stress bedeutet, dass die Herzfrequenz niedriger ist, der Sauerstoffverbrauch und auch der Blutdruck gesenkt wird. Diese Effekte führen zu einem höheren Energielevel im Körper und verbessern dadurch automatisch das Immunsystem. Auch eine Schlafverbesserung resultiert aus den normalisierten Werten.
Bei Stress werden im menschlichen Körper vermehrt die Stresshormone Epinephrin und Cortisol ausgeschüttet. Epinephrin wird im menschlichen Körper im Nebennierenmark gebildet. In der heutigen Zeit wird dieser Adrenalin-Stoff bewusst vor allem in Notfallsituationen wie der Wiederbelebungsversuche und bei Schocktherapien eingesetzt. Es sorgt also für die Stimulation des Organismus. Auch Cortisol ist ein Stresshormon und wird in der Nebennierenrinde produziert. Eine häufige und Übermäßige Ausschüttung dieser Stoffe kann das Risiko von Schlaganfällen und Herzinfarkten deutlich erhöhen. Außerdem wirken sich diese Stoffe auf unsere Herzfrequenz und auf den Cholesterinspiegel aus, was zu einem erhöhten Energiefeld führt und letztendlich den Schlaf und den Schlafrhythmus nachhaltig stören.
Wird allerdings der Parasympathikus, der eine wesentliche Rolle im menschlichen vegetativen Nervensystem darstellt stimuliert, verhindert dies, dass Stresshormone ausgeschüttet werden. Durch regelmäßige Meditation, ganz gleich welcher Art, lernt der Mensch, seinen Körper so zu konditionieren, dass eine bewusste und gewollte Entspannung vorgenommen werden kann. Gerade durch eine ruhige, bewusste Atemtechnik, an einem ruhigen Platz, helfen Meditationsprogramme enorm, sich ganz gezielt in diese notwendigen Ruhephasen zu bringen und Abstand von stressverursachenden Begebenheiten zu nehmen.





In der vedantischen Philosophie wird die Pranamaya Kosha als die zweite Hülle des Selbst betrachtet und steht für den energetischen Körper, der den physischen Körper belebt. Prana, die Lebensenergie, durchströmt diese Schicht und ist die treibende Kraft hinter allen körperlichen und geistigen Funktionen. Man kann sich die Pranamaya Kosha als das Energiefeld vorstellen, das den physischen Körper durchdringt und ihm Vitalität verleiht, ähnlich wie Strom die Elektrizität durch eine Glühbirne leitet.
Das bewusste Einwirken auf die Pranamaya Kosha durch Meditation, insbesondere durch Atemübungen (Pranayama), kann die eigene Vitalität und das allgemeine Wohlbefinden deutlich steigern. Eine ungestörte und freie Zirkulation von Prana im Körper führt zu einem Zustand der Harmonie und inneren Stärke. Wenn der Prana-Fluss blockiert ist, sei es durch Stress, falsche Ernährung oder emotionale Spannungen, kann dies zu Trägheit, Müdigkeit und sogar körperlichen Beschwerden führen.
Durch Meditation wird die Atmung bewusst verlangsamt und vertieft, was einen direkten Einfluss auf den Prana-Fluss hat. Ein ruhiger, rhythmischer Atem beruhigt das Nervensystem, sorgt für eine ausgewogene Verteilung der Lebensenergie und löst energetische Blockaden. Diese Praxis stärkt nicht nur das Immunsystem, sondern steigert auch das allgemeine Energieniveau und die Resilienz des Körpers.
Die Pranamaya Kosha ist eng mit den Nadis (Energiekanälen) und den Chakren (Energiezentren) verbunden, die als Hauptbahnen für den Prana-Fluss dienen. Regelmäßiges Meditieren und gezielte Atemtechniken können diese Kanäle reinigen und die Chakren ausgleichen, was wiederum die Verbindung zwischen dem physischen Körper (Annamaya Kosha) und dem Geist (Manomaya Kosha) stärkt. Diese Brücke aus Energie ermöglicht es uns, körperliche Empfindungen und geistige Zustände als eine Einheit zu erleben und unser volles Potenzial zu entfalten.

In der westlichen Welt sind die psychischen Vorteile am bekanntesten, die durch die Meditation entstehen können. Diese positiven Nebenwirkungen können in der Tat sehr vielseitig sein. Dazu gehören vor allem die Fähigkeit, sich besser konzentrieren zu können, also einen erhöhten Fokus auf alle möglichen Themen zu lenken. Das gedankliche Hin -und Herhüpfen wird reduziert. Man kann auch sagen, dass die Gedankenwanderungen stabiler bzw. ruhiger werden. Innere Ruhe, eine friedvolle Klarheit und ein ausgeprägteres Mitgefühl zählen ebenfalls zu den meist erkennbaren Benefits der Meditation. Last but not least ist aber vor allem ein erhöhtes Bewusstsein das Resultat von regelmäßigem Meditieren.
Es gibt zudem Studien (unter anderem durch Roche, Google und die John Hopkins University), aus denen hervorgeht, dass Meditationsprozesse über einen mehrwöchigen Zeitraum dazu beitragen, Angstzustände, stressabhängige Schmerzen und Unwohlsein, sowie depressives Verhalten zu verringern. Das Minimieren psychologischer Symptome von Depressionen und von Angstzuständen wird noch ergänzt durch das Stärken des Selbstbewusstseins und der mentalen Belastbarkeit. Alleine durch regelmäßiges, bewusstes und langsames Atmen kann so der ganzheitlichen Gesundheit – also dem Körper, dem Geist und dem eigenen Energielevel – sehr viel Gutes getan werden.
Meditieren macht natürlich nicht immun gegen äußere Einflüsse. Und die meisten, die meditieren, erfahren ebensolche menschlichen Gefühle wie Ärger, Wut, vielleicht auch Angst oder Stress. Aber durch die Meditation erschaffen wir in uns wieder die Fähigkeit, uns auf das Wesentliche, nämlich auf uns zu besinnen und dadurch viel leichter mit solchen Fremdeinflüssen umzugehen. Und ab einem gewissen Stadium lässt sich so manche zunächst unschöne Situation einfach mit Abstand und von außen betrachten und relativ emotionslos annehmen und verarbeiten.





Die Vijnanamaya Kosha bildet die vierte Schicht unserer Existenz, eine feine Hülle, die uns mit Weisheit und Intuition verbindet. Sie ist der Sitz unseres bewussten Geistes, des Intellekts (Buddhi) und des inneren Wissens, das über bloße logische Analyse hinausgeht. Während die Manomaya Kosha (die mentale Hülle) die Welt der Gedanken und Gefühle verarbeitet, fungiert die Vijnanamaya Kosha als die Schicht, die Unterscheidungsvermögen und Einsicht ermöglicht.
In dieser Schicht manifestiert sich die Fähigkeit, zwischen dem Wahren und dem Falschen, dem Ewigen und dem Vergänglichen zu unterscheiden. Sie ist wie ein innerer Kompass, der uns durch die Komplexität des Lebens navigiert und uns hilft, unsere Handlungen und Entscheidungen aus einer tiefen, intuitiven Einsicht heraus zu treffen. Das regelmäßige Meditieren und das bewusste Betrachten unserer Gedanken lassen uns diese Hülle besser wahrnehmen. Dadurch können wir die Muster unseres Geistes erkennen, ohne uns in ihnen zu verlieren. Es geht darum, vom einfachen Denken zu einem höheren Bewusstsein zu gelangen, in dem wir die Welt nicht nur durch unsere Sinne und unseren Verstand, sondern auch durch unser inneres Wissen erfahren.
Wenn wir diese Schicht kultivieren, entwickeln wir eine stärkere Intuition und ein Gefühl der Klarheit. Wir lernen, die flüchtigen emotionalen Reaktionen zu überwinden und stattdessen mit einer ruhigen Weisheit zu handeln. Diese Schicht ist der direkte Weg zu unserem innersten Wesen, dem wahren Selbst (Atman). Sie bereitet uns auf die Erfahrung der letzten und subtilsten Hülle, der Anandamaya Kosha vor.

Die Anandamaya Kosha, die fünfte und innerste Schicht, ist die Hülle der reinen Glückseligkeit und der tiefsten Freude. Sie ist die subtilste aller Schichten und liegt dem Atman, unserem wahren, unvergänglichen Selbst, am nächsten. Oft wird diese Kosha als der Kausalkörper bezeichnet, da sie die Wurzel unserer Erfahrungen von Freude und Frieden ist.
Sie ist der Ort, an dem sich die Essenz unseres Seins ohne Worte oder Gedanken entfaltet. In der Vijnanamaya Kosha haben wir gelernt, zwischen Schein und Sein zu unterscheiden. In der Anandamaya Kosha lösen sich diese Unterscheidungen auf und wir erfahren eine bedingungslose, grenzenlose Freude, die nicht von äußeren Umständen abhängt.
Das Verständnis dieser Hülle ist die größte Herausforderung, weil sie sich unserem logischen Verstand entzieht. Wir können sie nicht "denken" oder "greifen". Sie ist die reine Erfahrung des Seins, die uns in den tiefsten Momenten der Meditation, des kreativen Schaffens oder der bedingungslosen Liebe berührt. Es ist das Gefühl, das Sie haben, wenn Sie eine atemberaubende Landschaft sehen und die Zeit stillzustehen scheint. Es ist das stille Wissen, dass alles genau so ist, wie es sein soll.
Der Zugang zu dieser Schicht ist der Höhepunkt der meditativen Praxis. Es ist nicht das Resultat eines Willensaktes, sondern ein Zustand, der sich einstellt, wenn alle anderen Hüllen zur Ruhe gekommen sind. Es ist ein Zustand der Einheit, der tiefen inneren Stille und des bedingungslosen Friedens. Indem wir uns in der Meditation von den groberen Schichten (Körper, Energie, Geist und Intellekt) lösen, schaffen wir den Raum, in dem diese Glückseligkeit von innen heraus strahlen kann. Das ist das ultimative Ziel der Reise durch die Koshas: nicht etwas zu erreichen, sondern zu erkennen, wer wir im Kern schon immer waren – reine Freude.






Meditation kann negative neurologische Verbindungen zum medialen präfrontalen Kortex, dem sogenannten „Ich Zentrum“ des Gehirns, verringern und Eigenschaften wie Angst und Stress vermindern. Parallel dazu werden positive neurologische Verbindungen zu den Teilen des Gehirns aufgebaut, die Konzentration, Entscheidungsfindung und Fokussierung fördern. Auch die Regulierung und Planung von emotionalen Problemfeldern werden verbessert.
Das resultiert aus der Zunahme der grauen Substanz im Gehirn und der verstärkten kortikalen Ausprägung bei regelmäßiger Meditation, die für das Lernen und das Gedächtnis verantwortlich ist. Gleichermaßen nimmt Meditation auch auf die Amygdala einen positiven Einfluss. Sie steht für die Bewertung der Gedächtnisfunktionen, wie zum Beispiel der Erinnerung mit emotionalen Inhalten, und „reguliert“ somit Unruhe, Stress und Ängste.
Es gibt Erhebungen, die aussagen, dass bereits nach dreiwöchigem regelmäßigem Meditieren die Aggressionsschwelle um über 50% abnimmt. Auch die generelle Reizbarkeit nimmt rapide ab. Im gleichen Zuge steigert meditieren das Mitgefühl und insgesamt die positiven Emotionen.
Auch bei einfacher Betrachtung der Thematik ist schnell zu erkennen, dass man sich durch das Meditieren mehr und mehr auf den jetzigen, augenblicklichen Moment einlässt und versucht, diesen in seiner Einfachheit und Genialität wahrzunehmen. Das bringt automatisch mit sich, dass man keinen negativen, stressbasierten oder ärgerlichen Gedanken folgt und diese in den grellsten Farben ausmalt. Wir distanzieren uns von negativen Gedanken und Emotionen und nehmen den friedlichen Moment genau jetzt wahr.