
Was hat Yoga mit Meditation zu tun?
Wer heute an Yoga denkt, hat meistens Bilder von Menschen in sportlicher Kleidung auf einer Matte im Kopf, die entweder in einer Gruppe oder alleine, manchmal seltsam anmutende Bewegungen ausüben oder in einer ungewöhnlichen Position für eine Weile verharren, bevor sie sich dann wieder weiterbewegen. Wenn wir das Thema aber insgesamt betrachten sehen wir, dass die körperlichen Übungen nur ein Teil einer viel größeren Reise sind. Die Körperübungen im Yoga sind wie das Fundament – die Meditation ist das Dach, das dem Ganzen erst seinen Sinn gibt. Die physischen Übungen, bereiten uns also darauf vor, in der Lage zu sein, beim Meditieren für längere Zeit ruhig und entspannt sitzen zu können.
Warum wir uns auf der Matte bewegen
Vielleicht kennst du das: Du setzt dich hin, um zur Ruhe zu kommen, aber dein Rücken schmerzt, deine Beineschlafen ein oder du fühlst dich innerlich so unruhig, dass du am liebsten sofort wieder aufspringen würdest.
Genau hier setzt die Verbindung an. Yoga ist – in seiner ursprünglichen Form – ein System, um den Menschen auf die Stille vorzubereiten. Die Körperübungen haben das Ziel, den Körper so zu kräftigen und zu harmonisieren, dass er während der Meditation kein Hindernis darstellt. Das Ziel ist es, wie oben schon beschrieben, ganz leicht, entspannt und für längere Zeit ruhig in sich gekehrt sitzen zu können.
Die Ordnung im Geist
Yoga bedeutet übersetzt so viel wie „Einheit“. Es geht darum, die oft chaotischen Wellen unserer Gedanken zu beruhigen. Die körperliche Praxis ist dabei das Werkzeug, um den „Motor“ des Körpers herunterzufahren, damit wir uns im nächsten Schritt dem Geist widmen können. Ohne die körperliche Vorbereitung ist der Sprung in die tiefe Meditation oft mühsam. Mit ihr wird er zu einem logischen nächsten Schritt.
Was steckt genau hinter Yoga?
Ein System mit Struktur: Derachtgliedrige Pfad
Dass Yoga weit mehr als Gymnastik ist, zeigt uns eine über 2.000 Jahre alte Anleitung: der achtgliedrige Pfad des Patanjali.
Patanjali war ein indischer Gelehrter, der vor rund 2.000 Jahren das verstreute Wissen über Yoga erstmals systematisch ordnete. In seinen "Yoga-Sutren" schuf er mit dem achtgliedrigen Pfad eine logische Struktur, um den Geist Schritt für Schritt zur Ruhe zu bringen. Er gilt damit als der Begründer des klassischen Yoga.
In diesem klassischen Yoga-System sind die Körperübungen (Asanas) lediglich das dritte von acht Gliedern. Sie bauen auf ethischen Grundlagen auf und dienen als Brücke zu den feineren Stufen des Yoga, wie der Atemkontrolle und schließlich der tiefen Meditation.
Zusammengefasst:
Bei Om Vibes Only nutzen wir genau dieses fundierte Wissen, um keine bloße Wellness-Erfahrung zu schaffen, sondern eine klare Struktur für dein Bewusstsein im Alltag. Werde wacher, klarer und aktiver, bei gleichzeitiger Entspannung und erholsamen Schlaf.


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