
Raunächte – die Wintersonnenwende
Die Wiedergeburt des Lichts ✨ - der Wendepunkt im Winter, oft beim sogenannten Jul-Fest zelebriert.
Am 21.12. kehrt das Licht zurück. Es ist der kürzeste Tag des Jahres. Wir halten kurz inne, bevor am 25.12. die 12 heiligen Nächte beginnen. Doch bevor wir das Neue empfangen, bereiten wir unser „Inneres Heim“ und unseren äußeren Raum vor.
Während die Erde den tiefsten Punkt der Dunkelheit durchschreitet, bereiten wir uns auf die magischen Raunächte vor. Ein wesentlicher Teil dieser Tradition ist das Räuchern.
Warum räuchern wir? Rauch ist die Brücke zwischen der Materie und dem Geist. Er hilft uns, energetische Lasten, die sich über das Jahr in unseren Wohnräumen angesammelt haben, sanft zu lösen. Hast du dich schon einmal gefragt, warum alte Tempel oder Nomadenzelte oft rund gebaut wurden? Ecken und Kanten fungieren in der energetischen Welt oft wie kleine „Staubfänger“ für schwere Schwingungen.
Worauf du beim Räuchern besonders achten darfst:
Negative Energien setzen sich mit Vorliebe dort fest, wo der Energiefluss stagniert: in den Winkeln, hinter den Türrahmen und in den dunklen Ecken deiner Räume. Gehe beim Räuchern ganz bewusst an diese Stellen. Verweile dort mit deinem Räuchwerk, bis du spürst, dass die Luft wieder „atmen“ kann.
Der wichtigste Schritt zum Schluss:
Das Räuchern löst die festgefahrenen Energien – doch sie müssen den Raum auch verlassen können. Öffne nach dem Ritual weit deine Fenster. Stell dir vor, wie mit dem abziehenden Rauch alles Alte, Belastende und Graue dein Zuhause verlässt und Platz macht für das strahlende Licht der kommenden Zeit.
Die Helfer aus der Natur: Womit du am 21.12. räuchern kannst ✨
Wenn du dich am 21.12. auf dein Reinigungsritual vorbereitest, darfst du dich von der Weisheit unserer Pflanzen unterstützen lassen. Jedes Kraut trägt eine ganz eigene Schwingung, die dich in deiner Meditation und Klärung begleitet:
🌿 Weißer Salbei oder Beifuß – Die großen Klärer. Sie wirken wie ein energetischer Frühlingsputz für deine Seele und deine Räume. Sie lösen das Festgefahrene und schaffen den neutralen Raum, den wir für den Neubeginn brauchen.
🌲 Wacholder – Der kraftvolle Wächter. Mein besonderer Rat für dich: Nutze heute Wacholder. Er gilt seit Urzeiten als einer der stärksten Schutz- und Reinigungspflanzen. Man sagt, er habe die Kraft, alles Schwere und Negative nicht nur zu lösen, sondern es aktiv aus dem Haus zu treiben. Er schenkt dir den Mut und die Klarheit, die du für die kommende Zeit benötigst.
✨ Weihrauch & Myrrhe – Die Brücke zur Stille. Während Weihrauch deine Schwingung erhöht und deinen Geist für die Meditation öffnet, wirkt Myrrhe wunderbar erdend. Zusammen bringen sie Frieden und Segen in deine vier Wände.
🌲 Fichtenharz – Das Licht des Waldes. Das Harz der Bäume bringt dir die Beständigkeit und die Wärme des Waldes nach Hause. Es hilft dir, dich sicher und geborgen zu fühlen, während draußen die Winterstürme wehen.
Wähle die Düfte, die dich intuitiv ansprechen. Dein Körperweiß meist ganz genau, welche Unterstützung er gerade braucht.
🌿Palo Santo – Die Einladung an das Gute
Vielleicht hast auch du ein Stück dieses wunderbar süßlich duftenden Holzes zu Hause und fragst dich: „Passt das heilige Holz aus Südamerika zu unseren heimischen Raunacht-Traditionen?“
Die Antwort lautet: Ja, als krönender Abschluss deines Rituals.
Palo Santo hat eine ganz besondere Gabe. Während wir mit Wacholder oder Salbei die „schwere Luft“ und negative Energien – besonders aus den versteckten Ecken und Winkeln – aktiv hinausfegen, ist Palo Santo wie eine warme Umarmung für deinen Raum.
Die Wirkung des heiligen Holzes:
Im Schamanismus wird gelehrt, dass Palo Santo negative Energien nicht nur vertreibt, sondern den Raum sofort mit positiven Schwingungen, Liebe und Glück auffüllt. Es ist der perfekte Duft für den Moment, nachdem du gelüftet hast:
Ein kleiner Herzens-Hinweis von mir:
Palo Santo ist ein kostbares Geschenk der Natur. Achte beim Kauf bitte auf nachhaltige Quellen, bei denen nur Holz von natürlich umgefallenen Bäumen verwendet wird. So bleibt die energetische Reinheit gewahrt.
Was, wenn du heute kein Räucherwerk zur Hand hast?
Vielleicht spürst du den Ruf, dein Zuhause heute energetisch zu reinigen, hast aber keinen Wacholder oder Salbei im Haus? Keine Sorge – die geistige Welt kennt keinen Mangel. Du kannst das Ritual auch mit dem vollziehen, was du bereits besitzt:
Vergiss nicht: Dein Wille, Raum für das Licht zu schaffen, ist der eigentliche Motor des Rituals. Die Kräuter sind nur die Boten.
Hier sind die besten Alltags-Helfer für’s Räuchern:
Ein kleiner Praxis-Tipp:
Zerkleinere die getrockneten Kräuter ein wenig zwischen deinen Fingern, bevor du sie auf eine Räucherkohle oder in ein feuerfestes Sieb gibst. So entfalten sie ihre Kraft am besten.
Deine Checkliste für die Raunächte
Damit du die Zeit zwischen den Jahren ganz entspannt für deine innere Einkehr nutzen kannst, hilft eine kleine Vorbereitung. Hier ist alles, was du für dein tägliches Ritual brauchst:
Ein schönes Journal & Stift: Um deine Träume, Erkenntnisse und die Botschaften der 12 Nächte festzuhalten.
Kerzen: Licht ist unser wichtigster Begleiter. Besorge dir genug Vorrat für tägliche Meditations-Momente.
Räucherwerk: Salbei, Wacholder oder einfach deine liebsten Küchenkräuter (Rosmarin, Lorbeer).
13 kleine Zettel: Für das "Ritual der 13 Wünsche" (schreibe sie am besten noch vor dem 24.12. auf).
Ein fester Platz: Richte dir eine kleine "Kraft-Ecke" ein – mit einem Sitzkissen, einer Decke und Dingen, die dir Frieden schenken.
Zeitfenster: Reserviere dir jeden Tag 15–20 Minuten nur für dich. Ob morgens nach dem Aufwachen oder abends vor dem Schlafen.
Frische Luft: Denke daran, nach jedem Räuchern kurzstoßlüften, um den Raum energetisch zu klären.
Mein Tipp für dich: Setz dich nicht unter Druck. Wenn du mal einen Tag verpasst, nimm den Faden am nächsten Tag einfach wieder auf. Es geht um Achtsamkeit, nicht um Perfektion.

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